{"id":4972,"date":"2017-02-15T08:15:58","date_gmt":"2017-02-15T07:15:58","guid":{"rendered":"http:\/\/kukuk.com\/?post_type=project&#038;p=4972"},"modified":"2018-10-15T19:25:39","modified_gmt":"2018-10-15T17:25:39","slug":"schlumpf-museum","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/kukuk.com\/zh\/project\/schlumpf-museum\/","title":{"rendered":"\u84dd\u7cbe\u7075\u535a\u7269\u9986"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_slider admin_label=&#8220;Slider&#8220; show_arrows=&#8220;on&#8220; show_pagination=&#8220;on&#8220; auto=&#8220;off&#8220; auto_ignore_hover=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;off&#8220; remove_inner_shadow=&#8220;off&#8220; background_position=&#8220;default&#8220; background_size=&#8220;default&#8220; hide_content_on_mobile=&#8220;off&#8220; hide_cta_on_mobile=&#8220;off&#8220; show_image_video_mobile=&#8220;off&#8220; custom_button=&#8220;off&#8220; button_border_width=&#8220;0&#8243; button_border_radius=&#8220;0&#8243; button_letter_spacing=&#8220;0&#8243; button_use_icon=&#8220;default&#8220; button_icon_placement=&#8220;right&#8220; button_on_hover=&#8220;on&#8220; button_letter_spacing_hover=&#8220;0&#8243;] [et_pb_slide background_image=&#8220;http:\/\/kukuk.com\/wp-content\/uploads\/MULHOUSE8.jpg&#8220; background_position=&#8220;default&#8220; background_size=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#ffffff&#8220; use_bg_overlay=&#8220;off&#8220; use_text_overlay=&#8220;off&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; text_border_radius=&#8220;3&#8243; header_font_select=&#8220;default&#8220; header_font=&#8220;||||&#8220; body_font_select=&#8220;default&#8220; body_font=&#8220;||||&#8220; custom_button=&#8220;off&#8220; button_font_select=&#8220;default&#8220; button_font=&#8220;||||&#8220; button_use_icon=&#8220;default&#8220; button_icon_placement=&#8220;right&#8220; button_on_hover=&#8220;on&#8220; heading=&#8220; Cit\u00e9 de l&#8217;Automobile &#8222;] [\/et_pb_slide] [\/et_pb_slider][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Cit\u00e9 de l&#8217;Automobile &#8211; Collection Schlumpf<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Nationalmuseum<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>in Mulhouse<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Br\u00fcder Schlumpf 1904-1956<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hans und Fritz Schlumpf\u00a0<\/strong>werden als S\u00f6hne eines Schweizer Vaters und einer Mutter aus M\u00fclhausen, Jeanne Becker, in Italien geboren (Hans 1904 und Fritz 1906). Im Jahr 1906 zieht die Familie nach M\u00fclhausen, wo der Vater Carl von nun an als Buchhalter im Gartenbauunternehmen Becker arbeitet. Doch sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends und im August 1918 stirbt er. Daraufhin wird Hans auf eine Schweizer Privatschule geschickt und l\u00e4sst sich zum Diplomkaufmann ausbilden. Anschlie\u00dfend arbeitet er zun\u00e4chst bei zwei verschiedenen Banken bevor er 1929 in das Unternehmen seines Bruders einsteigt. Fritz besucht das staatliche Gymnasium M\u00fclhausen bis zum Abitur. Nach Anstellungen in verschiedenen Textilbetrieben angestellt war, macht er sich 1928 als Wollmakler selbstst\u00e4ndig. Im Jahr 1935 gr\u00fcnden die Br\u00fcder die SAIL (Soci\u00e9t\u00e9 Anonyme pour l&#8217;Industrie Laini\u00e8re), kaufen ihre ersten Aktien der Kammgarnspinnerei Malmerspach und \u00fcbernehmen 1940 die Mehrheit an mehreren Unternehmen; 1956 Erstein, anschlie\u00dfend in Roubaix.<\/p>\n<p><strong>HKD, eine Textilfabrik 1957-1965<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 1957 \u00fcbernehmen die Br\u00fcder Schlumpf die Textilfabrik HKD (Heilmann, Koechlin &amp; Desaulles), eine traditionsreiche Wollspinnerei in M\u00fclhausen. Zwischen 1961 und 1963 kauft Fritz Schlumpf heimlich eine gro\u00dfe Anzahl klassischer Automobile. Um diese K\u00e4ufe unbemerkt t\u00e4tigen zu k\u00f6nnen, setzt er zahlreiche &#8222;Strohm\u00e4nner&#8220; in Frankreich, in der Schweiz, in England, in Italien, in Deutschland und in den Vereinigten Staaten ein. Einige dieser Kontakte erweisen sich als besonders ergiebig: 13 von ihnen verschaffen ihm die H\u00e4lfte seiner Sammlung, d.\u00a0h. mehr als 200 Autos. Unter ihnen auch M. Rafaelli, Renault-Vertragsh\u00e4ndler und Eigent\u00fcmer von mehreren Bugattis, den Fritz Schlumpf zu seinem Kaufberater macht. Diese Zusammenarbeit w\u00e4hrt mehrere Jahre lang. Der reiche Industrielle kauft ohne Unterlass europ\u00e4ische Autos der Glanzzeit; amerikanische Modelle lehnt er jedoch ab. Im Mai 1965 erscheint in der Zeitschrift &#8222;L&#8217;Alsace&#8220; der erste Artikel, der den Umfang der bis dahin geheimen Sammlung enth\u00fcllt. Fritz Schlumpf gew\u00e4hrt n\u00e4mlich nur wenigen Auserw\u00e4hlten den Zutritt zu den Lagerhallen der Fabrik, in denen die Oldtimer untergebracht sind.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Muse\u00e9 Schlumpf&#8220; 1966-1976<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 1966, beginnen die Arbeiten zur Pr\u00e4sentation der Sammlung. Das Ziel von Fritz Schlumpf lautet nunmehr dem Publikum die einzigartige Kollektion zug\u00e4nglich zu machen, die er binnen weniger Jahre zusammengetragen hat. Er l\u00e4sst einen Teil der Lagerhallen der Textilfabrik zum &#8222;Mus\u00e9e Schlumpf&#8220; umbauen. Diese umfangreichen Arbeiten nehmen mehrere Jahre in Anspruch. Alle Zwischenw\u00e4nde, die die unterschiedlichen Produktionsbereiche in der gro\u00dfen Sheddachhalle voneinander getrennt haben, werden eingerissen. Diese neue Ausstellungshalle von 17 000 m\u00b2 in Form eines einzigen Raums wird in 23 &#8222;Viertel&#8220; eingeteilt, in denen jeweils 10 bis 20 Autos pr\u00e4sentiert werden. Die Viertel werden von breiten gekachelten Alleen umrandet und tragen Namen wie &#8222;Avenue Carl Schlumpf&#8220;, &#8222;Avenue Jeanne Schlumpf&#8220;, &#8222;Rue Royale&#8220; &#8230; An den Au\u00dfenseiten werden verschiedene Werkstattbereiche eingerichtet. Gleichzeitig schreiten die Restaurierungsarbeiten an den Oldtimern z\u00fcgig voran. Hierbei ist die Unterst\u00fctzung von 7 Mechanikergehilfen, 2 Sattlern, 2 Spenglern, 1 Spenglergehilfen und 5 Lackierern gefragt. Auf diese Weise hat Fritz Schlumpf innerhalb von 10 Jahren etwa 12 Millionen Francs f\u00fcr den Kauf und die Pr\u00e4sentation seiner Sammlung ausgegeben. Am 28. Juni 1976 befindet die Textilindustrie sich in der Krise und die Arbeiter streiken. Die Gewerkschaften prangern den &#8222;Mangel an Verst\u00e4ndigung&#8220; und die &#8222;Gesetzesumgehung&#8220; der zwei Industriellen an. Die Br\u00fcder Schlumpf versuchen ihre Fabriken f\u00fcr einen symbolischen Franc zu verkaufen. Als jedoch keine Angebote eingehen, treten sie von ihren Firmenposten zur\u00fcck und fliehen nach Basel. Sie kehren nie wieder nach Frankreich zur\u00fcck. Ende des Jahres 1976 werden die 20 noch in der HKC-Fabrik verbliebenen Arbeiter entlassen und die T\u00fcren der Fabrik versiegelt. Danach beginnt ein langer Rechtsstreit zwischen den Br\u00fcdern Schlumpf und ihren Gl\u00e4ubigern.<\/p>\n<p><strong>Das Museum der Arbeiter 1977-1979<\/strong><\/p>\n<p>Am 7. M\u00e4rz 1977 werden die Lager von den Gewerkschaften besetzt. Das &#8222;Mus\u00e9e Schlumpf&#8220; wird in &#8222;Museum der Arbeiter&#8220; umbenannt. Unter der Aufsicht der Gewerkschaft CFDT ist der Eintritt ins Museum kostenlos. Am Ausgang des Museums werden Spenden gesammelt, mit denen die Kosten f\u00fcr die weitere \u00d6ffnung des Museums und die Fortsetzung der Aktion beglichen werden. \u00ab\u00a0&#8222;Ich habe 1400 Franc pro Monat verdient. Sehen Sie, wohin der Rest geflossen ist!&#8220;, so hei\u00dft es auf einer der zahlreichen Infotafeln, die auf dem K\u00fchlergrill eines Rennwagens platziert sind. Das ist der Anfang der sogenannten Schlumpf-Aff\u00e4re &#8230; 1978 wird die Sammlung auf Anregung von Jean Panhard vom franz\u00f6sischen Staatsrat als &#8222;Monument Historique&#8220; eingestuft, was bedeutet, dass keines der Sammlerst\u00fccke den franz\u00f6sischen Boden verlassen darf. 1979 best\u00e4tigt das Berufungsgericht Colmar die Ausweitung der Liquidation auf die pers\u00f6nlichen Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde der Br\u00fcder Schlumpf, einschlie\u00dflich der auf Werkskosten restaurierten Automobilsammlung. Einige Stunden nach diesem Urteil gibt die Gewerkschaft CFDT die Werksschl\u00fcssel wieder heraus.<\/p>\n<p><strong>Cit\u00e9 de l&#8217;Automobile &#8211; Collection Schlumpf 1980-Heute<\/strong><\/p>\n<p>Im Oktober 1980 gestattet das Kassationsgericht den Verkauf der Sammlung; im darauffolgenden Jahr kauft die Association Propri\u00e9taire de Mus\u00e9e National de l&#8217;Automobile (Eigent\u00fcmervereinigung des nationalen Automobilmuseums) sie zur\u00fcck. Diese Vereinigung besteht zu jenem Zeitpunkt aus der Stadt M\u00fclhausen, dem D\u00e9partement Haut-Rhin, der Region Elsass, der Industrie- und Handelskammer M\u00fclhausen, dem Automobile Club de France, der Soci\u00e9t\u00e9 Panhard sowie dem Comit\u00e9 du Salon de l&#8217;Automobile. Unter dem Vorsitz des Pr\u00e4sidenten des Generalrats des D\u00e9partements Haut- Rhin gelingt es der Vereinigung die 44 Millionen Francs f\u00fcr den Kauf der Sammlung zusammenzutragen. Dieser Pauschalwert wird von den Br\u00fcdern Schlumpf angefechtet und 20 Jahre sp\u00e4ter erhalten sie Recht \u2013 und zus\u00e4tzliche 25 Millionen Francs. Am 10. Juli 1982 wird das Mus\u00e9e national de l&#8217;Automobile er\u00f6ffnet. Durch Urteile des Berufungsgerichts Paris wird das Mus\u00e9e National de l&#8217;Automobile (Nationales Automobilmuseum) 1989 gezwungen, seinen Namen und s\u00e4mtliche Dokumente, in denen von Teilen der Sammlung die Rede ist, um den Zusatz &#8222;Collection Schlumpf&#8220; (Sammlung Schlumpf) zu erweitern.<\/p>\n<p>Im Jahr 1999 wird das Unternehmen Culturespaces mit dem Betrieb des Museums betraut. Nach umfangreichen Arbeiten er\u00f6ffnet Culturespaces das teilweise renovierte und modernisierte gr\u00f6\u00dfte Automobilmuseum der Welt am 25. M\u00e4rz 2000. Bei der Renovierung des Museums wurden vor allem drei Ziele verfolgt: die Identit\u00e4t des Museums sollte bewahrt, die Sammlung in den Vordergrund gestellt und ein modernes und lebendiges Projekt entwickelt werden. Unter Wahrung des urspr\u00fcnglichen Geistes wird dem Museum mittels innovativer Multimediatechnik neuer Elan verliehen.<\/p>\n<p>Im Juli 2006, weiht Culturespaces die neuen, vom Architektenb\u00fcro Studio Milou Architecture entworfenen Bereiche ein. Bei diesen Bereichen handelt es sich um den Museumseingang (Vorplatz, Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberf\u00fchrung, Atrium und Bilderwand) sowie um die drei Ausstellungsbereiche am Ende des Rundgangs. Das Hauptziel dieses Projekts ist der Wandel von einer Sammlung in einem Schrein hin zu einem Museum, das sich f\u00fcr die Au\u00dfenwelt \u00f6ffnet, sodass Automobilbegeisterte genauso wie neugierige Laien das insgesamt 4 Hektar gro\u00dfe Gel\u00e4nde der ehemaligen Wollspinnerei erkunden k\u00f6nnen. Auf diese Weise m\u00f6chten die Planer das au\u00dfergew\u00f6hnliche architektonische Erbe der alten Fabrik zur Geltung bringen. Der neue Rundgang, der durch Geb\u00e4ude aus verschiedenen Stilepochen (1880 &#8211; 1930) und \u00fcber den Fabrikhof f\u00fchrt, verleiht dem Museum eine einzigartige Form. Das Mus\u00e9e national de l&#8217;Automobile wird zur Cit\u00e9 de l&#8217;Automobile \u2013 Mus\u00e9e national \u2013 Collection Schlumpf<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=&#8220;Galerie&#8220; fullwidth=&#8220;on&#8220; show_title_and_caption=&#8220;off&#8220; show_pagination=&#8220;on&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; auto=&#8220;off&#8220; hover_overlay_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.9)&#8220; caption_all_caps=&#8220;off&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;] [\/et_pb_gallery][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cit\u00e9 de l&#8217;Automobile Cit\u00e9 de l&#8217;Automobile &#8211; Collection Schlumpf Nationalmuseum in Mulhouse Die Br\u00fcder Schlumpf 1904-1956 Hans und Fritz Schlumpf\u00a0werden als S\u00f6hne eines Schweizer Vaters und einer Mutter aus M\u00fclhausen, Jeanne Becker, in Italien geboren (Hans 1904 und Fritz 1906). 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